Jesus Christus Kontrastprogramm  تلألؤ عیسی مسیح

Christliche Lehre 
 

Die Position von Schwäche

- im Leben eines Menschen in der Einheit mit Gott


2. Korinther 3,17-18:

Der Herr aber ist Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.

Römer 8,7-9:

Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Friede,  darum, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, sie kann es auch nicht.  Die aber im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen. Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt;

Epheser 4,22-24

daß ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, abgelegt habt den alten Menschen, der nach den betrügerischen Lüsten verdorben wird,  aber erneuert werdet in dem Geiste eurer Gesinnung  und angezogen habt den neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Menschen leben in Abhängigkeiten von sich selbst. Sie haben bestimmte Dinge, die sie nicht loslassen wollen, Gewohnheiten, Eigenschaften, die scheinbar Positives mit sich bringen, schlussendlich aber Abhängigkeit bedeuten und immer in Beziehung mit dem Fleisch* vorkommen. Im Leben mit Gott können sie nur außerhalb des Lebens im Geist ausgelebt werden. Deswegen bringen sie uns auf unserem Weg mit Jesus nach vorne dazu, rückwärts zu gehen.

Folgende zwei Komponenten müssen betrachtet werden:

1. Rettung ist übergeordnet:

Wenn ich mein Leben Gott übergebe, erhalte ich im Gegenzug dazu die Verbindung zu ihm, d.h. ich lebe in der Rettung, die zwar vollkommen von Gott gegeben aber noch nicht vollendet ist, da ich ja noch auf dieser Erde lebe. Eigenschaften aus meinem alten Ich ändern grundsätzlich nichts an dieser Tatsache. Abhängigkeiten, fleischliches* Verhalten ändern nichts an meiner Rettung, denn ich bin noch auf dem Weg.

2. Kampf des Glaubens:

Solange wir auf dieser Erde sind und Jesus nachfolgen befinden wir uns im Kampf des Glaubens. Wir wissen auf Grund biblischer Lehre (es ist sehr wichtig, dass diese wirklich durch den Hl. Geist geschieht) welche Eigenschaften an uns fleischlich* sind und deshalb abgelegt werden sollen. Nun ist unser Wille gefragt. Gott verpflichtet sich auch hier wieder unserem Willen. Unser Wille ist entscheidend ob der Heilige Geist die Leitung übernimmt oder nicht. Wir überlassen sie Gott, dass dieser sie in seine Hand nimmt. Nun geschieht durch Gottes Hand ein Werk des Glaubens und es ist das Ergebnis unseres Herzens.

Wir sind schwach und auch unser Wille ist schwach. So bin ich vielleicht in der einen Sekunde bereit mich und die Situation, in der ich mich befinde dem Hl. Geist zu übergeben, in der anderen schon wieder nicht mehr. Der Hl. Geist hat also für kurze Zeit die Leitung in der Hand und dann wieder nicht. Das Ziel ist es, immer mehr die Leitung dem Hl. Geist zu übergeben und alle Dinge und Situationen durch Ihn zu überwinden, damit wir auf unserem Weg voran kommen können und unser Ziel erreichen. Maßgebend ist nicht wie oft wir weiter vorwärts gehen, hinfallen, wieder aufstehen und weiter gehen, sondern dass wir auf dem Weg bleiben und immer mehr und mehr die Leitung Ihm übergeben. Irgendwann wird unser neuer Mensch den alten in der einen oder anderen Schwäche überkleidet haben und wir sind diesbezüglich frei. Wie lange dies dauert hängt in erster Linie davon ab, wie sehr wir bereit und fähig sind abzugeben und uns selbst auszuschalten. Wenn wir uns zurückziehen, bestimmt der Hl. Geist unser Herz, unser Sein und Handeln. Das Herz ist nun mehr und mehr zu einem großen Teil geprägt vom Hl.Geist, er hat die Vorreiterrolle und bestimmt was geschieht.

Ich, als Mensch will meinen Willen ausschalten, ich lebe in meinem Herzen und entscheide in meinem Herzen das dies geschehen soll. Ich übergebe mein Herz vollkommen Gott und so hat der Hl. Geist die Leitung.

Ich, als Mensch stehe über meinem Willen, den dieser gehört zu meinem Fleisch, ich bin das Herz, ich habe den Geist, meinen Willen und mein altes Leben habe ich bei der Taufe am Kreuz abgegeben, ich befinde mich nun in der Wüste, um Tag für Tag meinem proklamierten Ziel der Taufe näher zu kommen. Genauso wie der Wille des Geistes mein Wille ist, genauso wenig ist auch der Wille des Fleisches mein Wille. Nun lebt nicht mehr mein alter Mensch, sondern ich bin eine neue Kreatur und Christus lebt in mir.

* Fleisch = der alte Mensch, geleitet durch seinen Willen